Lob für gute Arbeit

JederBus gewinnt Preise für gute Arbeit

Alle können überall dabei sein. Und mitmachen. 
Egal, ob sie eine Behinderung haben oder nicht.
Das nennt man Inklusion.  

Die Gesellschaft muss dafür sorgen, dass das geht.
Die Gesellschaft, das sind wir alle.  

Wir müssen Häuser und Straßen so bauen, dass Menschen mit Behinderung überall hinkommen.
Menschen mit Behinderung müssen auch mit dem Bus oder dem Zug fahren können.
Und sie müssen Informationen verstehen.
Informationen sind wichtig.  

Im Jahr 2013 hat der Kreis Unna der VKU eine Aufgabe gegeben:
Das Projekt heißt JederBus – Inklusion erfahren.  

Alle Menschen sollen mit dem Bus fahren können.
Auch wenn sie eine Behinderung haben.  

Die Projekt·leiterin heißt Gaby Freudenreich.
Für das Projekt hat sie eine Arbeits·gruppe gebildet.
In der Arbeits·gruppe machen ganz verschiedene Menschen mit.
Frauen und Männer.
Junge und alte Menschen.
Menschen mit und ohne Behinderung.  

Alle haben gemeinsam überlegt:
Was müssen wir machen? Damit alle Menschen Bus fahren können.  

So hat die VKU viele gute Ideen für das Projekt JederBus bekommen. 
Und schon viel für die Inklusion gemacht.  

Für diese Arbeit hat die VKU schon viel Lob bekommen.
Und einige Preise gewonnen.

Inklusions-Preis

Im Jahr 2015 hat das Land NRW zum ersten Mal einen Inklusions-Preis vergeben.
Für gute Arbeit im Bereich Inklusion.
Das Projekt JederBus war der erste Gewinner von diesem Preis.
Darauf sind wir sehr stolz!  

Frank Oeppert, der im Projekt mitarbeitet, freut sich.
Er sagt: „Das ist ein guter Anfang. Damit wir Menschen mit Behinderung alles mitmachen können, was die „Normalos“ auch machen.“
Mit „Normalos“ meint Frank Oeppert Menschen ohne Behinderung. 
Frank Oeppert hat die Krankheit Multiple Sklerose. 
Viele Menschen mit dieser Krankheit sitzen im Rollstuhl. 
Für sie ist Bus·fahren oft sehr schwierig.

EIn Bild von der Verleihung der Inklusionspreise Nordrhein-Westfalen 2015.

Bei der Preis-Verleihung standen alle vom Projekt JederBus gemeinsam auf der Bühne. Das ist Inklusion!

Hier einige Ideen von JederBus:

  • Busse umbauen oder neue Busse kaufen
    Damit die Busse auch für Menschen 
    mit verschiedenen Behinderungen gut sind. 
    Oder damit Fahr·räder und Kinder·wagen mitfahren können.
  • Halte·stellen umbauen.
    Es gibt zum Beispiel Bus.Hör.Stellen
    Und Sicherheits·ringe an den Halte·stellen.
    Damit blinde Menschen die Halte·stellen gut finden.
    Und nicht mit den Halte·stellen zusammen·stoßen.
  • Informationen in leichter Sprache.
    Damit alle Menschen die Informationen gut verstehen können.
  • Kurse übers Bus-Fahren .
    Dort lernen Menschen:
    Was ist wichtig beim Bus·fahren.
    Was ist wichtig für die Sicherheit beim Bus·fahren.
  • Aktionen für mehr Rück·sicht im Bus gemacht.
    Die Fahr·gäste sollen auch an die Menschen mit Behinderung  denken.
    Und Menschen mit Behinderung  gut behandeln.

Die Preis-Verleihung war am 5. September 2015.
In der Stadt·halle in Mühlheim an der Ruhr.
Bei der Veranstaltung haben die Menschen auch auf die Inklusion geachtet.
Alle Mitglieder vom Projekt JederBus standen gemeinsam auf der Bühne.
Mit der Projekt·leiterin Gaby Freudenreich.
Mitten unter ihnen: Land·rat Michael Makiolla und VKU-Geschäfts·führer André Pieperjohannes.
Sie haben allen vom Projekt JederBus herzlich gratuliert.

Mitdenker-Preis

Im Juli 2019 hat die VKU den Mitdenker-Preis von der Stadt Lünen gewonnen.

Der Mitdenker-Preis ist ein Preis für besonders gute Ideen im Bereich Inklusion.
Der Preis kommt vom Behinderten-Beirat der Stadt Lünen. Die Preis-Verleihung war bei der Feier zum 40. Geburtstag vom Behinderten-Beirat. Das Projekt JederBus von der VKU hat den Preis gewonnen.

Die Leiterin vom Projekt JederBus heißt Gaby Freudenreich. Sie will das Bus-Fahren für alle einfacher machen. Deshalb arbeitet sie eng mit Menschen mit Behinderung zusammen. Sie macht verschiedene Arbeits-Gruppen. Und fragt die Menschen: Welche Hindernisse gibt es. Und was kann die VKU tun, damit die Hindernisse verschwinden. Das h at den Preis-Richtern besonders gut gefallen. Deshalb haben sie das Projekt JederBus für den Mitdenker-Preis ausgewählt.

Bei der Preis-Verleihung waren wichtige Personen von der Stadt Lünen und vom Landkreis da.
Zum Beispiel Landrat Michael Makiolla und Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns.
Der Landtags-Abgeordnete Rainer Schmelzer und der Bundestags-Abgeordnete Michale Thews.
Und der Beigeordnete a. D. Jürgen Evert von der Stadt-Verwaltung Lünen. Alle haben Frau Freudenreich gratuliert. Herr Evert  hat ihr den Preis überreicht.

Landrat Makiolla sagte in seiner Rede:

„Wir sind alle auf einem guten Weg. Wir wollen Hindernisse beim Bus-Fahren abbauen. Und Bus-Fahren für jeden möglich machen. Das Projekt JederBus hat diese Aufgabe übernommen. Und bis jetzt schon viele Verbesserungen geschafft.“

Wolfgang Bennewitz und Angela Nowak vom Behindertenbeirat überreichen Gaby Freudenreich den Mitdenker-Preis

Wolfgang Bennewitz und Angela Nowak vom Behindertenbeirat überreichen Gaby Freudenreich den Mitdenker-Preis.

Bundes-Teilhabe-Preis

Teilhabe bedeutet: Alle Menschen können am Leben in der Gemeinschaft teilnehmen. Egal ob sie eine Behinderung haben oder nicht. Sie können Informationen verstehen. Sie können überall hingehen. Sie können überall dabei sein und mitmachen.

Für Menschen mit Behinderung gibt es noch viele Hindernisse. Zum Beispiel Stufen für Rollstuhl-Fahrer. Oder schwere Sprache für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Diese Hindernisse müssen wir abbauen. Man sagt auch: Barrieren abbauenBarriere ist ein anderes Wort für Hindernis.

Beim Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales gibt es die Fachstelle Barriere-Freiheit
Die Fachstelle Barriere-Freiheit kümmert sich um Barrieren im Alltag. Und darum, dass die Barrieren abgebaut werden.

JederBus im Gespräch mit der Bundes-Fachstelle Barriere-Freiheit auf den Inklusions-Tagen in Berlin.

JederBus im Gespräch mit der Bundes-Fachstelle Barriere-Freiheit auf den Inklusions-Tagen in Berlin.

Die Fachstelle Barriere-Freiheit hat im Jahr 2019 zum 1. Mal den Bundes-Teilhabe-Preis vergeben. Den Bundes-Teilhabe-Preis können Projekte bekommen, die besonders viel für die Barriere-Freiheit machen. Die Projekte sollen ein gutes Beispiel sein für andere Städte und Gemeinden sein. 
Das bedeutet: Andere Städte und Gemeinden können von den Projekten lernen. Zum Beispiel: 
Wie können wir mehr Barriere-Freiheit in unserer Gemeinde schaffen.

Der Bundes-Teilhabe-Preis hat in jedem Jahr ein anderes Haupt-Thema. 
Im Jahr 2019 ist das Haupt-Thema „Inklusive Mobilität“. Das bedeutet: Menschen mit und ohne Behinderung sollen überall hinkommen. Zum Beispiel mit dem Bus. Oder mit der Bahn.

Das Projekt JederBus hat sich für den Bundes-Teilhabe-Preis beworben. 84 andere Projekte haben sich auch beworben.

Am 11. und 12. November 2019 waren in Berlin die Inklusionstage. 
Dort war auch Preis-Verleihung.
Wir waren bei den 10 Besten dabei!

 

Wir sind sehr stolz auf die gewonnenen Preise. 

Wir wollen aber noch besser werden. 
Und noch mehr für die Inklusion tun.
Deshalb machen wir regelmäßig Arbeits-Gruppen für das Projekt JederBus.

Möchten Sie mehr Informationen über das Projekt JederBus haben?
Oder bei einer Arbeits-Gruppe für das Projekt JederBus mitmachen?

Dann melden Sie sich bei Frau Gaby Freudenreich.
Telefon: 0 23 07 – 2 09 68
E-Mail: gaby.freudenreich@vku-online.de